Meditation und Achtsamkeit sind wertvolle Werkzeuge, um langfristig Stressbewältigung zu üben,
und die psychische Widerstandskraft, die Resilienz, zu stärken.
Kurzfristig helfen sie, mit belastenden Situationen umzugehen und die Stressenergie positiv und konstruktiv zu nutzen.


Meditation

Unter Meditation stellen sich Menschen oft Stille, Alleinesein und Entspannung vor. Man sitzt auf einem Meditationskissen, vor ein Meditationsobjekt (z.B. einer Kerze), versucht an nichts zu denken und "schaltet dabei ab". Eventuell läßt man sich zusätzlich von einer Meditationsmusik begleiten.

Wahre Meditation ist ein höchst kreativer Prozess. Meditation bedeutet, zu 100% da und präsent zu sein. Wie das zustande kommt, mit welchen Techniken und wo man praktiziert, ist eher sekundär. Der kurze Weg zur Bushaltestelle kann ebenso, über achtsames und bewusstes Gehen, als Kurzmeditation genutzt werden wie ein entsprechend spirituell eingerichteter Seminarraum. Bewusstes Tanzen oder das bewusste Ausführen von Yogaübungen hat ebenso einen meditativen Effekt wie das Sitzen in Stille. Entscheidend ist der Grad an Bewusstheit.

Grob kann man unterscheiden in:

Meditation in Stille

Zen Meditation, MBSR / Achtsamkeitsmeditation

Bewegungsmeditation bzw. aktive Meditation

über Bewegung in die Stille: Kundalini Meditation, Herzchakra (allg. Chakrenmeditation), Tanzmeditation ....

In Seminaren und Einzelarbeit biete ich je nach Situation stille und aktive Meditationen an. Ob und wie das Praktizieren von Meditation für Sie z.B. als Methode zur Stressreduktion oder überhaupt als tägliche Übung/Ritual in Frage kommt, entscheiden Sie alleine. Oft ist es gut, verschiedene Techniken einige Male auszuprobieren und dann ggf. eine Methode in den Alltag zu integrieren.

Atem und Zentrierung

Schon allein die Aufmerksamkeit auf Ihren Atem zu lenken bringt viel. Sie lenken damit Ihre Aufmerksamkeit zu sich. Begleiten Sie Ihren Atem, wie die Luft ein- und ausströmt, was dieser Prozess mit Ihrem Körper- und Körpergefühl macht. Fühlen Sie sich wacher, zentrierter, mehr bei sich, entspannter? Nehmen Sie möglichst viel wahr, ohne es zu werten oder verändern zu wollen und staunen Sie über sich selbst und Ihren Körper. Setzen Sie sich dabei nicht unter Druck. Öffnen Sie das Ventil und lassen Sie den Dampf ab. Nehmen Sie eine entspannte und neugierige Beobachterposition ein, wie bei einem Dokumentationsfilm.

Achtsamkeit

Im Kern bedeutet Achtsamkeit, allem was geschieht die volle, uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu schenken und nicht zu be(werten). Die einzige Zeit, in der Veränderung geschehen kann und in der wir wirklich lebendig sind, ist die Gegenwart, das Jetzt. Darum ist es so wichtig, in diesem Moment möglichst präsent zu sein.
Zusätzliche und bedeutende Aspekte zur reinen Aufmerksamkeit sind, den Moment, das Ereignis oder den Gegenstand so wahrzunehmen, was bzw. wie sie gerade sind, ohne Wertung, ohne Zensieren, mit Freundlichkeit und Offenheit. Dadurch haben wir die Chance, nicht in die Emotion zu gehen und darin gefangen zu sein. Dies würde nämlich das Erleben des Hier und Jetzt, die Akzeptanz des Augenblicks und die Lebendigkeit einschränken. Und somit auch das Bewusstmachen von Mustern, eingefahrenen Verhaltensweisen und Veränderung verhindern. Lebendigkeit speist sich mitunter aus Veränderung.

Resilienz

in Bearbeitung