Kommunikation


Eine gelungene Kommunikation verbessert das (stressfreie) Miteinander enorm. Umgekehrt kann nicht gelungene Kommunikation einen enormen Belastungsfaktor darstellen.

Wie schnell fühlt man sich in Beziehungen gekränkt oder kommt in Wut, weil man das Gesagte in den "falschen Hals" bekommt. Möglicherweise hat der Partner auf der reinen Sachebene mitgeteilt ("Ich muss heut etwas länger arbeiten, warte nicht mit dem Essen auf mich"), aber man hört es ausschließlich auf der Beziehungsebene, fühlt sich gekränkt und stellt die Beziehung in Frage ("ich hab´s gewusst, er liebt mich nicht mehr").

Unbestritten zeigen hier psychologische Ursachen (alte Muster, Verletzungen, übernommene Rollen) ihre Wirkung. Im Coaching geht es weniger um Ursachenforschung, sondern zielorientiert darum, in eine gute, wertschätzende Kommunikation zu kommen und eine tragfähige Beziehungsebene zu erreichen.

Auch in Unternehmen kann es, unter den Mitarbeitern, im Team oder mit dem Vorgesetzten, zu einer nicht gelungenen Kommunikation kommen.
Als mögliche Folge entsteht eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Stress- und Anspannungssituation, für einen oder auch alle Beteiligten. Unkonzentriertheit, Kränkung oder sogar Arbeitsunlust, Krankheit und Fehltage wären denkbare Folgeszenarien. Umso bedeutender erscheint eine gelungene Kommunikation im Unternehmen für den gemeinsamen Erfolg.

Im Coaching und im Seminar bietet sich die Arbeit mit Modellen an wie z.B. das "Vier-Ohren-Modell" von Schulz von Thun. Die Teilnehmer erleben in Gruppenübungen direkt und unmittelbar Feedback auf Ihr Kommunikationsverhalten.

Dem bedeutenden Thema "Gelungene Kommunikation - Baustein für effektive Stressbewältigung" wird im Seminar ein ganzer Tag gewidmet.

Im Einzelcoaching, gerade auch im Bewerbungscoaching, übe ich mit Ihnen ein gelungenes Kommunikationsverhalten für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch.

Kommunikationsmodelle - Innere und äußere Kommunikation


Das vier-Ohren Modell bzw. die vier Seiten einer Nachricht:

Man kann nicht Nicht-Kommunizieren. Jedes Verhalten hat Mitteilungscharakter. Ein und dieselbe Nachricht enthält stets viele Botschaften:

auf der Sachebene:

worüber informiere ich?
Ein auf ein Sachziel bezogener Austausch von Infomationen. Frei von menschlichen Gefühlen und Emotionen.

als Selbstoffenbarung

- Was gebe ich von mit kund? - Wie geht es mir?
mit vielen Ängsten verbunden, ich gebe etwas von mir. Selbstoffenbarungsängste verstecken sich oft in Fassaden-, Imponiertechniken, unpersönlicher und sachlicher Sprache, man-wir-es Sätzen, Du Botschaften. Wenig Mitteilung in der Ich-Botschaft.

auf der Beziehungsebene:

Was halte ich von Dir? Wie stehe ich zu Dir?
wird oft vermieden, gerade in  der Arbeitswelt und kippt dann in die Sachebene. Probleme auf der Beziehungsebene bleiben unausgesprochen und schwelen im Untergrund (bis zur Explosion / Depression). Häufig ausgedrückt durch Mimik, Gestik, Tonfall.

auf der Appellebene:

Wozu möchte ich den Anderen veranlassen?
Kaum etwas wird einfach "nur so" gesagt. Wie der Empfänger auf einen Appell reagiert, die Wirksamkeit eines Appells (fühlt er sich bevormundet, reagiert er beleidigt) hängt sehr von der Beziehung zwischen Sender und Empfänger ab.

Sendet der Nachrichtengeber und hört der Nachrichtenempfänger auf unterschiedlichen Ebenen bzw. ist deren Schnittmenge zu klein, können Konflikte und bei deren Nichtbearbeitung Stresssituationen entstehen. Im Coaching geht es darum, sich die Ebenen bewusst zu machen, zu reflekieren und in sein Kommunikationsverhalten im Alltag zu übersetzen.


Glaubenssätze

Unter Glaubenssätzen versteht man "innere Botschaften". Sie sind gleichsam die Basis für die Kommunikation mit uns selbst. Wie gehen wir mit uns selbst um? Welche ständigen Botschaften geben wir unserem Unterbewusstsein? Glaubenssätze können nährend, positiv, motivierend sein, aber auch destruktiven Charakter besitzen (Du bist nie gut genug....; habe ich es mir doch gedacht, dass ich es wie immer nicht schaffe;....). Oft sind Glaubenssätze daran zu erkennen, dass die Aussagen vermeintlich Allgemeingültigkeit versprechen (Es ist ja immer so, dass...; Normalerweise kennt man das aus...)

Im IsarCoaching begegnen Sie Ihren potentiellen Glaubenssätzen. Deren Bewusstmachnung ist der erste Schritt zur Veränderung. Der nächste Schritt könnte sein, die negagiv wirkenden alten Glaubensätze über Schema- und Einstellarbeit durch positive Botschaften zu ersetzen.

Im Seminar "Stressmanagement" ist für die Arbeit mit Glaubenssätzen als einer Möglichkeit, den inneren Stress zu entschärfen, ein ganzer Tag geplant.

Zuhören

Gute Zuhörer sind selten. Gutes, also zugewandtes und aktives Zuhören, ist die beste Vorraussetzung für Beratung, Coaching und Freundschaft. Man fühlt sich wertgeschätzt und verstanden. Nebenbei tut es einfach gut, wenn einem wirklich Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Zuhören gehört zur hohen Kunst der Kommunikation. Pflege den Kontakt zu deinen Zuhörern.